Parkett

Warum man sich für einen Parkettboden entscheiden sollte:

Parkett besteht entweder aus massiven Hartholz oder es gibt den Aufbau als Zwei- oder Mehrschichtiges Hartholz mit einem Weichholz Unterzug. Dieses Parkett nennt man auch Fertigparkett. Je dicker die Vollholzschicht ist desto öfter kann man das Parkett abschleifen und neu versiegeln oder ölen. Durch Zahlreiche Holzarten (von Ahorn oder Birne bis hin zu Zeder) und der verschiedenen Verlegearten sind den gestalterischen Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Parkett ist ein ökologischer und nachhaltiger Baustoff und trägt zudem zu einem besseren Raumklima bei. Parkett ist fußwarm und eignet sich zur Verlegung im ganzen Haus selbst in Küche oder Bad.

Parkettoberflächen….Vor- und Nachteile in aller Kürze !

Lackieren
Bei der lackierten Oberfläche handelt es sich um eine dicht geschlossene Oberflächenbehandlung, die das Holz weitestgehend vor den täglichen Strapazen schützt. Der Versiegelungslack hat da einige Aufgaben zu erfüllen. Zum einen kann er, je nach Lösemittelanteil, die Eigenfarbe des Holzes anregen (anfeuern) und zum Anderen auf die jeweiligen Anforderungen des Benutzers eingestellt werden (matt, halbmatt, glänzend).

Des Weiteren ist nicht jeder Lack für jeden Nutzungsbereich geeignet. Allgemein kann man sagen, je höher der PU-Anteil in dem Versiegelungslack, desto strapazierfähiger ist er.

Vorteil:
Lackierte Oberflächen haben den Vorteil, dass sie sehr gut und einfach gereinigt und gepflegt werden können. Hierzu ist es lediglich erforderlich dem Wischwasser das richtige Pflegemittel zuzusetzen und dann einfach nebelfeucht zu Wischen. Von Zeit zu Zeit ist es jedoch empfehlenswert das Parkettpflegemittel auch Pur anzuwenden.

Nachteil:
Lackierte Oberflächen können zerkratzen, was natürlich auf dunklen Hölzern deutlich sichtbarer ist als auf hellen. Die Lackoberfläche kann nicht Ansatzlos und ohne Probleme partiell Repariert werden. Meist ist nach einigen Jahren der Nutzung ein Abschleifen und Neubehandeln der Parkettoberfläche nötig.

Ölen
Geölte Oberflächen unterscheiden sich unter UV-geölt, natur-geölt, Hartwachs-geölt.

UV-geölt
UV-Öl ist ein maschinell aufgetragenes Öl mit lackähnlichen Eigenschaften. Es wird sofort nach dem Auftragen unter UV-Licht ausgehärtet.
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Natur-geölt
Naturöl wird zwar auch maschinell aufgetragen härtet dann aber an der Luft aus und wird daher auch als oxidativ härtendes Öl bezeichnet.

Hartwachs-geölt
hartwachsöle sind auch oxidativ-trocknende Öle dem in der Regel Wachsanteile beigemengt sind.

Vorteil:
Geölte Oberflächen (außer UV-Öl) lassen sich problemlos partiell reparieren, was durch vorhergehendes Reinigen und dann auftragen eines Pflegeöls geschieht. manchmal ist auch ein leichtes Anschleifen erforderlich.

Nachteil:
Geölte Oberflächen sich relativ Schmutzanfällig, da die Schmutzpartikel in die offenporige Oberfläche eingetreten werden. Man spricht da auch von Laufstraßenbildung. Meist ist zur gründlichen Reinigung und Pflege eine Maschine von Nöten.

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